„Ein Zug, der vor zehn Jahren aus dem Nichts kam, noch immer fährt und Hoffnung gibt“, titelt Andrea Jantschko in der aktuelle Ausgabe von asyl aktuell.
In ihrem Artikel blickt sie nach 10 Jahren auf die Fluchtbewegung 2015 und Train of Hope’s Engagement zurück und hält fest: „Es waren keine abgebrühten Profis am Werk, sondern Menschen, die schlicht und einfach taten, was im Moment getan werden musste.“
Unter dem Titel „Wir haben es geschafft“ dreht sich in der aktuellen Ausgabe von asyl aktuell alles um 10 Jahre danach – Fluchtbewegung 2015. Neben Interviews mit Geflüchteten, die damals in Österreich angekommen sind, findet ihr in dieser Ausgabe auch eine Vorstellung von weiteren Initiativen, die sich damals engagiert haben und dies noch immer tun.
Die Ausgabe enthält auch ein Interview mit Flucht- und Migrationsforscherin Judith Kohlenberger, die unter dem Titel „2015 war eine Sternstunde der Zivilgesellschaft“ auch das Engagament der Bevölkerung würdigt.
In einer Aussage von Judith Kohlenberger fühlen wir uns besonders angesprochen: „Da haben die Österreicher:innen und alle, die hier leben, gezeigt, was sie stemmen können. Wie sie dort eingesprungen sind, wo staatliche Strukturen ausgelassen haben, ist beeindruckend. Und auch was für einen langen Atem viele hatten und haben – bis heute. Man hat es 2022 gesehen: Es war viel schneller plötzlich wieder alles „da“, was nötig war, man hat verstanden, wie es geht und was man tun muss.“
Das Foto am Cover stammt übrigens von einem ganz besonderen Abend im Dezember 2015. Damals wurde Train of Hope der Menschenrechtspreis der Österreichischen Liga für Menschenrechte verliehen.



